Florian Wirth – Fotograf aus Burgau bei Günzburg | Meine Geschichte
Ich bin Florian Wirth
Fotograf aus Burgau bei Günzburg. Ich fotografiere Hunde, Menschen, Hochzeiten und Taufen – und verliere mich in meiner freien Zeit gerne in der Makrofotografie. Was heute unter florianwirth.art zusammenkommt, hat allerdings schon vor vielen Jahren angefangen. Und eigentlich war nie geplant, daraus einmal ein kleines Unternehmen zu machen.
Meine Fotografie begann 2009
Meine erste eigene Kamera habe ich mir 2009 von meinem zweiten Ausbildungsgehalt gekauft.
Damals war Fotografie für mich vor allem eines: ein Hobby. Ich war viel draußen unterwegs, fotografierte Natur und Landschaft und probierte mich aus. Es ging nicht darum, einen bestimmten Stil zu entwickeln, Kunden zu gewinnen oder irgendwann Geld damit zu verdienen.
Ich hatte einfach Spaß daran, mit einer Kamera loszuziehen. Und deswegen zeige ich dir hier meine ersten Projekte aus dem Jahr 2009…
Irgendwann wurde die Fotografie weniger. Smartphones wurden besser, die große Kamera blieb häufiger zu Hause und andere Dinge wurden wichtiger.
Ganz verschwunden ist die Begeisterung aber nie.
Jahre später nahm ich wieder häufiger eine Kamera mit. Während eines Urlaubs in der Bretagne begann ich erneut intensiver zu fotografieren. Plötzlich war dieses alte Gefühl wieder da: Motive suchen, Licht beobachten, ausprobieren und am Ende mit einem Bild nach Hause kommen, auf das ich mich wirklich freue.
Damit fing alles wieder an.
Wie ich zur Hundefotografie gekommen bin
Der Weg zur professionellen Fotografie war danach eher Zufall als langfristiger Plan.
Freunde fragten mich, ob ich nicht einmal ihre Hunde fotografieren könnte. Also machte ich es.
Aus einem Shooting wurden mehrere. Ich merkte schnell, wie viel Spaß mir die Arbeit mit Tieren macht – und gleichzeitig, dass es in meiner Region gar nicht so viele Fotografen gab, die sich intensiv mit Hundefotografie beschäftigten.
Irgendwann entstand meine erste Website.
Dann kamen die ersten Anfragen von Menschen, die ich vorher nicht kannte.
Und aus meinem Hobby wurde langsam ein kleines Nebengewerbe.
Lange lief meine Fotografie unter dem Namen flo.to.graphy und der Schwerpunkt lag klar auf Hunden.
Doch irgendwann merkte ich: Das ist nur ein Teil dessen, was ich fotografieren möchte.
Warum aus flo.to.graphy florianwirth.art wurde
Mit der Zeit kamen Anfragen außerhalb der klassischen Hundefotografie.
Ich durfte Hochzeiten begleiten, Taufen fotografieren und Menschen vor meiner Kamera haben.
Und ich hatte überraschend viel Spaß daran.
Gerade bei Hochzeiten und Taufen habe ich gemerkt, dass mich etwas daran besonders fasziniert: Es entstehen ständig kleine Situationen, die sich nicht wiederholen lassen.
Ein Blick.
Eine Berührung.
Ein kurzes Lachen.
Eine Reaktion irgendwo am Rand, während eigentlich gerade etwas völlig anderes passiert.
Genau diese Momente möchte ich sehen.
Deshalb habe ich mich 2026 dazu entschieden, meine Fotografie neu aufzustellen.
Aus flo.to.graphy wurde florianwirth.art.
Nicht, weil ich mit der Hundefotografie aufhöre. Ganz im Gegenteil. Sie bleibt ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit.
Aber meine Fotografie ist inzwischen größer geworden.
Heute begleite ich Hunde und ihre Menschen, Hochzeiten, Taufen, Paare und Familien. Gleichzeitig möchte ich mir bewusst die Freiheit erhalten, auch Dinge zu fotografieren, die keinen Auftrag und keinen Kunden brauchen.
Warum Makrofotografie für mich so wichtig geworden ist
Genau hier kommt die Makrofotografie ins Spiel.
Sie ist momentan wahrscheinlich der Bereich, in den ich mich persönlich am stärksten hineinbewege.
Mich fasziniert daran, Dinge sichtbar zu machen, an denen wir normalerweise einfach vorbeigehen.
Plötzlich werden winzige Strukturen, Pflanzen, Pilze oder kleinste Details zum gesamten Motiv. Dinge, die mit bloßem Auge kaum auffallen, können durch die Kamera eine völlig eigene Welt bilden.
Und Makrofotografie darf für mich genau das bleiben, was Fotografie ursprünglich einmal war:
mein Hobby.
Ich möchte nicht jedes Bild verkaufen müssen.
Nicht jedes Projekt muss wirtschaftlich sinnvoll sein.
Und nicht jede Stunde mit der Kamera muss irgendwann auf einer Rechnung stehen.
Dieser Ausgleich ist mir wichtig. Denn nur wenn ich weiterhin Dinge fotografiere, einfach weil ich Lust darauf habe, bleibt die Fotografie für mich das, was sie seit 2009 ist: eine Leidenschaft.
Mein eigentlicher Beruf könnte kaum unterschiedlicher sein
Denn hauptberuflich bin ich kein Fotograf.
Ich bin Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie und arbeite inzwischen in leitender Funktion im neurologischen Intensiv- und Stroke-Bereich.
Ein großer Teil meines beruflichen Alltags besteht aus Verantwortung, Organisation, Personalführung und Entscheidungen.
Neben meiner Arbeit studiere ich außerdem Pflege.
Auf den ersten Blick haben Intensivpflege und Fotografie nicht besonders viel miteinander zu tun.
Ich glaube mittlerweile aber, dass es einige Gemeinsamkeiten gibt.
In beiden Bereichen muss ich beobachten.
Ich muss Situationen wahrnehmen, bevor sie offensichtlich werden.
Und manchmal muss ich wissen, wann ich eingreifen sollte – und wann es besser ist, einfach einen Moment entstehen zu lassen.
Natürlich sind die Konsequenzen nicht miteinander vergleichbar.
Aber diese Art des Beobachtens hat meine Fotografie wahrscheinlich stärker geprägt, als mir lange bewusst war.
Ich möchte Momente nicht künstlich erzeugen
Das beschreibt auch ziemlich gut, wie ich fotografiere.
Ich bin kein Fotograf, der euch während eines Shootings permanent neue Anweisungen zuruft.
Natürlich helfe ich.
Ich gebe Hinweise, schaffe Situationen und greife ein, wenn es notwendig ist.
Danach versuche ich aber, etwas entstehen zu lassen.
Denn häufig entstehen meine Lieblingsbilder genau zwischen den geplanten Bildern.
Das gilt für einen Hund genauso wie für eine Hochzeit oder eine Taufe.
Ich mag Fotografie ruhig und beobachtend.
Technische Perfektion ist nicht alles
Natürlich beschäftige ich mich intensiv mit Kameras, Objektiven, Licht, Bildbearbeitung und all den technischen Dingen, die zur Fotografie gehören.
Ein professionelles Bild sollte technisch funktionieren.
Aber ich glaube nicht, dass technische Perfektion darüber entscheidet, wie wertvoll ein Foto irgendwann für einen Menschen wird.
Kein Brautpaar wird sich in 20 Jahren fragen, mit welcher Blende ich ein bestimmtes Foto aufgenommen habe.
Eltern werden bei den Bildern der Taufe ihrer Kinder keine Pixel zählen.
Und jemand, der Jahre später ein Bild seines Hundes betrachtet, wird vermutlich ebenfalls nicht darüber nachdenken, welches Objektiv ich verwendet habe.
Er wird sich an seinen Hund erinnern.
An diesen Tag.
An einen Menschen.
An ein Gefühl.
Genau dafür möchte ich fotografieren.
Meine Familie ist mein wichtigster Gegenpol
Neben Beruf, Studium und Fotografie gibt es natürlich noch einen Bereich meines Lebens, der deutlich wichtiger ist als alles andere: meine Familie.
Ich bin Ehemann und Vater.
Gerade seit ich selbst Familie habe, hat sich mein Blick auf Erinnerungen noch einmal verändert.
Man merkt plötzlich, wie schnell aus einem normalen Dienstag etwas wird, an das man sich Jahre später kaum noch erinnern kann.
Kinder verändern sich.
Menschen verändern sich.
Tiere werden älter.
Und viele Situationen, die heute vollkommen selbstverständlich wirken, sind irgendwann vorbei.
Vielleicht fotografiere ich deshalb inzwischen anders als früher.
Weniger mit dem Gedanken:
Ist das technisch das perfekte Bild?
Und häufiger mit der Frage:
Wird dieses Bild irgendwann etwas bedeuten?
Fotograf aus Burgau bei Günzburg
Meine Heimat und der Ausgangspunkt meiner Arbeit ist Burgau im Landkreis Günzburg.
Von hier aus bin ich als Fotograf im Raum Günzburg, Krumbach, Dillingen sowie Richtung Augsburg und Ulm unterwegs.
Dabei möchte ich mich gar nicht auf eine einzige Bezeichnung reduzieren.
Natürlich bin ich Hundefotograf.
Ich begleite aber genauso gerne eine Hochzeit, eine Taufe, ein Paar oder eine Familie.
Und manchmal liege ich irgendwo auf dem Waldboden und versuche, ein winziges Motiv im Maßstab 2:1 scharf zu bekommen.
All das gehört inzwischen zu meiner Fotografie.
Und wie geht es weiter?
Das weiß ich tatsächlich noch nicht genau.
Und das gefällt mir.
Ich möchte mein Portfolio in den kommenden Jahren weiterentwickeln, mehr Hochzeiten und Taufen begleiten und gleichzeitig der Tierfotografie treu bleiben.
Vor allem möchte ich mir aber eines bewahren:
die Freude daran, Neues auszuprobieren.
florianwirth.art soll deshalb keine Marke sein, die mich auf eine einzige Art der Fotografie festlegt.
Der Name steht ganz bewusst für meine Arbeit.
Für Aufträge genauso wie für persönliche Projekte.
Für Menschen.
Für Tiere.
Für die kleinen Dinge, die ich durch ein Makroobjektiv entdecke.
Und vor allem für Bilder, die vielleicht nicht nur heute schön aussehen, sondern irgendwann zu einer Erinnerung werden.
Ich bin Florian. Schön, dass du hier bist.
